Von 91 von den von Gemeinden verwalteten Jobcentern in Dänemark ist Jobcenter Tønder das achtbeste darin, die schwächsten Arbeitslosengeldempfänger zu vermitteln oder ihnen eine Ausbildung zu verschaffen

Das Jobcenter in der Gemeinde Tønder gehört landesweit zu den besten darin, die Arbeitslosengeldempfänger zu vermitteln oder ihnen eine Ausbildung zu verschaffen.

Dies belegen die vorläufigen Erfahrungen aus einem dreijährigen Projekt unter dem Titel ”Brückenbau zum Arbeitsmarkt”. Hier hat das Jobcenter in enger Kooperation mit Bildungseinrichtungen und örtlichen Unternehmen den schwächsten Arbeitslosengeldempfängern gezielte Ausbildungen angeboten um sie besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten oder um sie eine Ausbildung beginnen zu lassen.

”Die Ergebnisse sind deutlich. Von Januar 2008 bis März 2012 ist die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger, die nicht bereit für den Arbeitsmarkt sind, landesweit um fast 50% gestiegen. In der Gemeinde Tønder liegt die Steigerungsrate bei nur gut 15%”, berichtet der Vorsitzende des Arbeitsmarktausschusses der Gemeinde, Carsten Dinsen Andersen.

Mit diesem Ergebnis belegt das Jobcenter Tønder einen 8. Platz in der Gesamtbewertung auf der Liste von insgesamt 91 von den von Gemeinden verwalteten Jobcentern in Dänemark.

”Die gute Platzierung liegt vor allem am guten Engagement unserer kompetenten Mitarbeiter. Sie haben viel gute Arbeit geleistet. Ich weiß, dass sie diese fortsetzen werden und gleichzeitig werden wir auch in Zukunft ein politisches Augenmerk darauf haben, mehr Bürger zu vermitteln. Hiervon profitieren sowohl die Arbeitslosen als auch die Wirtschaft, die qualifizierte Arbeitskräfte braucht”, sagt Carsten Dinsen Andersen.

Die zukünftigen Herausforderungen liegen u.a. darin, das Engagement für die schwächsten Arbeitslosen zu erhöhen, indem Mentoren in die Brückenbauphasen im Ausbildungs- und Beschäftigungsbereich einbezogen werden.

Fakten zum Brückenbau zum Arbeitsmarkt in der Gemeinde Tønder:

Das vom EU-Sozialfond unterstützte Projekt hat einen finanziellen Rahmen in Höhe von insgesamt DKK 14,7 Mio.
Die vorläufigen Erfahrungen machen insbesondere zwei Tendenzen deutlich:

  • Der Brückenbau zur Ausbildung zusammen mit den Bildungseinrichtungen trägt dazu bei, die Qualifikationen mehrerer Arbeitslose bezüglich Ausbildung und Beschäftigung zu verbessern.
  • Praktika in Firmen vermitteln den Teilnehmern konkrete praktische Erfahrungen als Ansatzpunkt für einen praktisch ausgerichteten Arbeitsplan, der auf das Ausbildungssystem und den Arbeitsmarkt ausgerichtet ist.

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