Mit 27 Stimmer dafür und vier Gegenstimmen hat die Gemeindeverwaltung in Tønder beschlossen, die Verwaltung der Gemeinde in Tønder zu zentralisieren. Dadurch können jährlich ca. DKK 10 Mio. eingespart werden

Fakten

Die Verwaltung der Gemeinde Tønder umfasst ca. 400 Mitarbeiter, die heute auf vier Stellen in der Gemeinde verteilt sind. Insgesamt beschäftigt die Gemeinde ca. 4.000 Mitarbeiter. Hierzu zählen auch Angestellte an Schulen und in Kindertagesstätten, Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen. Es sind ausschließlich die ca. 400 Angestellten in der Verwaltung, die von der Umlegung betroffen sind.

Die Verwaltung der Gemeinde Tønder soll in Tønder zentralisiert werden. Dies hat eine große Mehrheit in der Gemeindeverwaltung beschlossen.

Die Mehrheit liegt bei 27 Mitgliedern und setzt sich aus Mitgliedern der Sozialdemokraten, De Konservative (die Konservativen), SF (Sozialistische Volkspartei), Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei), Slesvigsk Parti (Schleswigsche Partei) und aus 10 von den 12 Mitgliedern von Venstre (Liberale) zusammen.

Gegen die Entscheidung, in Tønder zu zentralisieren, stimmten Bente Koudal Sørensen und Irene Holk Lund, Venstre, sowie Birthe Haag Frikke von Liberal Alliance und Kinna Martinez-Dreesen (parteilos).

In der letzten Zeit standen in der politischen Debatte mehrere verschiedene Modelle zur Diskussion, aber bei der Versammlung des Gemeinderates am Donnerstag, den 26. April schloss man sich an den neuen Vorschlag des Bürgermeisters Laurids Rudebeck an, eine Tønder-Lösung als Grundlage für den weiteren Prozess der Verwaltungskonzentration zu genehmigen.

Die auslaufenden Bereiche des Pflege- und Betreuungssektors werden ins Verwaltungsgebäude in Løgumkloster verlegt. Dies war auch eine Voraussetzung im ursprünglichen Entwurf seitens der Direktion für eine Tønder-Lösung. Aber mit dem jetzt genehmigten Vorschlag des Bürgermeisters wird folgendes hinzugefügt:

”Falls es in der zukünftigen Arbeit an der Erstellung einer Lösung als relevant und fachlich vernünftig erachtet wird, weitere Funktionen extern im Pflege- und Betreuungsbereich zu platzieren, kann dies geschehen”.

In den Entschluss fließt auch ein, dass die ursprünglichen Einsparungen in Höhe von ca. DKK 10 Mio. pro Jahr weiterhin eingehalten werden sollen.

Außerdem wurde beschlossen, dass daran gearbeitet werden soll, ein Gesundheitszentrum im Verwaltungsgebäude in Toftlund zu platzieren, genau wie in Skærbæk.

Vor der Verabschiedung des Vorschlags des Bürgermeisters wurden drei andere Vorschläge jeweils zur Vertagung der Angelegenheit (vorgeschlagen von Birthe Haag Frikke), der Zentralisierung der Verwaltung in Løgumkloster (vorgeschlagen von Kinna Martinez-Dreesen) und der Zentralisierung der Verwaltung in Toftlund, Løgumkloster und Tønder (vorgeschlagen von Bente Koudal Sørensen) abgelehnt.

Der Entschluss zur Zentralisierung der Verwaltung in Tønder beinhaltet, dass das Rathaus erweitert werden soll. Als Gesamtinvestition inklusive Umzugskosten sind gut DKK 56 Mio. veranschlagt worden. Dafür führt die Investition laut Berechnungen zu einer Nettoeinsparung beim Betrieb in Höhe von ca. DKK 10 Mio. pro Jahr.

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